Ein verheerender Brand mit Explosion hat während der Neujahrsfeierlichkeiten einen Nachtclub im Schweizer Skiort Crans-Montana zerstört. Dutzende Menschen kamen ums Leben, mehr als 100 wurden verletzt. Die Behörden ermitteln.
Crans-Montana, Schweiz – 1. Januar 2026
Ein verheerender Brand mit anschließender Explosion hat während der Neujahrsfeierlichkeiten einen gut besuchten Nachtclub im renommierten Skiort Crans-Montana in den Schweizer Alpen zerstört. Dabei kamen Dutzende Menschen ums Leben, mehr als 100 weitere wurden verletzt, wie die Schweizer Behörden am Donnerstag bestätigten.
Das Unglück ereignete sich kurz nach Mitternacht, als sich zahlreiche Einheimische und Touristen in dem Club versammelt hatten, um den Jahreswechsel zu feiern. Augenzeugen berichteten von plötzlicher Panik, als sich Feuer rasend schnell im Gebäude ausbreitete und eine Explosion Teile der Struktur zerstörte.
Rettungsdienste rückten umgehend mit einem Großaufgebot an. Feuerwehr, Polizei und Sanitäter aus mehreren Regionen waren im Einsatz. Aufgrund der alpinen Lage des Resorts wurden Rettungshubschrauber eingesetzt, um schwer verletzte Personen in umliegende Krankenhäuser zu transportieren.
Die Feuerwehr kämpfte stundenlang gegen die Flammen, die durch starke Rauchentwicklung und winterliche Bedingungen zusätzlich erschwert wurden. In den frühen Morgenstunden konnte der Brand schließlich unter Kontrolle gebracht werden.
Die Schweizer Behörden haben eine umfassende Untersuchung eingeleitet. Nach Angaben der Polizei wird derzeit keine Ursache ausgeschlossen. Möglich seien unter anderem ein technischer Defekt, ein elektrischer Kurzschluss oder ein Gasleck.
Forensische Experten sichern derzeit Spuren am Brandort. Das Gelände wurde weiträumig abgesperrt, während Brandschutz- und Sicherheitsauflagen des Clubs überprüft werden.
Die Tragödie hat in der Schweiz und international große Bestürzung ausgelöst. Crans-Montana zählt zu den bekanntesten Wintersportdestinationen Europas und ist besonders während der Feiertage stark frequentiert.
Vertreter der Schweizer Regierung sprachen den Angehörigen der Opfer ihr tiefes Mitgefühl aus. Auch aus dem Ausland trafen Beileidsbekundungen ein, da sich unter den Gästen zahlreiche ausländische Touristen befanden. Die Identifizierung der Opfer dauert weiterhin an.
Für Überlebende, Augenzeugen und Angehörige wurden psychologische Betreuungsstellen eingerichtet. Hotels und lokale Behörden arbeiten eng zusammen, um vermisste Personen zu identifizieren und Familien zu unterstützen.
Die Ermittlungen dauern an. Weitere Informationen sollen veröffentlicht werden, sobald gesicherte Erkenntnisse vorliegen.
Der tragische Vorfall überschattet den Jahresbeginn in der Schweiz und zählt zu den schwersten Unglücken, die den beliebten Skiort Crans-Montana je getroffen haben.
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